ICT Dissertation Award

Wissenschaftliche Leistungen und die Weiterqualifikation der Mitarbeitenden liegen im Kernbereich der Verantwortung der einzelnen Fraunhofer-Institute. Die Erhebung Fraunhoferweiter Statistiken gehört ebenso dazu, wie auch das Bereitstellen und Anbieten fachübergreifende Weiterbildungen vor allem im Soft-Skill-Bereich. Der Fraunhofer-Verbund IUK-Technologie unterstützt diese Ziele zum Beispiel mit internen Preisvergaben für herausragende Publikationen und Abschlussarbeiten an den Fraunhofer-Instituten.

So wird seit 2015 auf Verbundsebene jährlich der Fraunhofer ICT Dissertation Award ausgelobt. Dabei prämiert die Jury herausragende Dissertationen aus den FraunhoferInstituten, die sich mit hochgradig innovativen Entwicklungen und Technologien in der Informatik, Mathematik oder angrenzenden Gebieten auseinandersetzen. Der Preis wird traditionell im Rahmen der Jahrestagung der Gesellschaft für Informatik im Herbst vom Verbundsvorsitzenden übergeben und ist mit 5000 Euro, 3000 Euro und 2000 Euro für die ersten drei Plätze dotiert.

Im Rahmen des Tags der Informatik der GI in Klagenfurt wurden am 28. September 2016 zum zweiten Mal die ICT Dissertation Awards verliehen. Die ausgezeichneten Doktoranden des diesjährigen Preises kamen aus den Instituten Fraunhofer ITWM, Fraunhofer IGD und Fraunhofer FIT.

1. Preis

mit einem Preisgeld von 5.000 EUR

Dr. rer. nat. Jan Kleinert
»Simulating Granular Material using Nonsmooth Time-Stepping and a Matrix-Free Interior Point Method«, TU Kaiserslautern, eingereicht von Prof. Dr. Dieter Prätzel-Wolters vom Fraunhofer ITWM

2. Preis

mit einem Preisgeld von 3.000 EUR

Dr.-Ing. Tobias Große-Puppendahl
»Capacitive Sensing and Communication for Ubiquitous Interaction and Environmental Perception«, TU Darmstadt, eingereicht von Prof. Dr. Dieter W. Fellner vom Fraunhofer IGD

3. Preis

mit einem Preisgeld von 2.000 EUR

Dr. rer. nat. Katja Niemann
»Discovery of Usage-based Item Similarities to Support Recommender Systems in Dealing with Rarely Used Items«, RWTH Aachen, eingereicht von Prof. Dr. Matthias Jarke vom Fraunhofer FIT