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  • Ungenutzte Flexibilitätsressource / 2026

    Rechenzentren werden zu aktiven Bausteinen des Energiesystems

    30. Juni 2026

    Europa will eigene digitale Infrastrukturen und KI-Rechenkapazitäten ausbauen – doch vielerorts werden Stromanschlüsse und Netzkapazitäten zum Engpass. Der Fraunhofer-Verbund IUK-Technologie und T-Systems International entwickeln deshalb im IPCEI-CIS-Projekt »Dynamic Energy Management for Data Center Flexibility« eine Lösung für ein dynamisches Energiemanagement, das Rechenlasten zeitlich und räumlich nach Energieverfügbarkeit, Kosten und Netzverträglichkeit steuert. So können Rechenzentren perspektivisch vom passiven Großverbraucher zur Flexibilitätsressource im Stromsystem werden. Technische und regulatorische Voraussetzungen sowie mögliche Geschäftsmodelle werden bis Ende 2026 in einem Whitepaper aufbereitet.

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  • 48 europäische Organisationen haben sich vorgenommen, die größte öffentlich-private Initiative für offene KI im Energiesektor auf den Weg zu bringen. Unter der Federführung des Fraunhofer-Zentrums für Digitale Energie soll AI.Grids eine souveräne Alternative zu dominierenden privaten Anbietern schaffen und dabei auf Offenheit, Transparenz und europäische Interessen setzen. Eine am 3. Juni 2026 in Brüssel unterzeichnete Vereinbarung stellt den ersten operativen Schritt des Projekts dar.

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  • Es war uns ein Fest!

    21. April 2026

    Die TRANSFORM 2026 hat wieder Digitalisierer aus allen Branchen in Berlin zusammengebracht. Fraunhofer war als Platinum-Partner an allen Ecken und Enden dabei. Und was sollen wir sagen – wir haben es wieder genossen. Wir freuen uns auf die TRANSFORM 2027!

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  • Am 17. April 2026 wurde im Rahmen des »Franco-German Forum on Industrial AI« ein wegweisender Schritt für die europäische KI-Landschaft vollzogen: Der Abschlussbericht des »French-German AI Industry Executives' Dialogue« wurde offiziell an die zuständigen Ministerien beider Länder übergeben. Thomas Courbe, Generaldirektor für Unternehmensangelegenheiten auf französischer Seite, und Dr. Beate Baron, Generaldirektorin für Industriepolitik im deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, nahmen den Bericht entgegen. Die Fraunhofer-Gesellschaft hat die Initiative gemeinsam mit den französischen Forschungsinstituten Inria und Institut Mines-Télécom (IMT) koordiniert und damit ihre zentrale Rolle als treibende Kraft bei der Entwicklung und dem industriellen Einsatz von KI-Technologien in Europa untermauert.

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  • © Fraunhofer IUK-Verbund

    Am heutigen Dienstag findet die jährliche Verleihung des Fraunhofer ICT Dissertation Awards statt. Ausgezeichnet werden wieder herausragende Dissertationen aus den Mitgliedsinstituten des Fraunhofer IUK-Verbunds, die sich mit hochgradig innovativen Entwicklungen und Technologien in der Informatik, Mathematik oder angrenzenden Gebieten auseinandersetzen. Der Preis ist mit 5.000 Euro, 3.000 Euro und 2.000 Euro für die ersten drei Plätze dotiert.

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  • © generated with Adobe Firefly Image 5

    Mit der Gründung der Virtual Worlds Association (VWA) entstand im vergangenen Sommer eine europäische Allianz für offene, nutzbringende und menschenzentrierte virtuelle Welten. Die internationale Non-Profit-Organisation bündelt führende Industrieunternehmen, KMU, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, um die Technologieentwicklung in Europa gezielt voranzutreiben – etwa im Bereich immersiver Technologien, Extended Reality, digitale Zwillinge, virtueller Kollaborationsräume, Interoperabilität sowie digitaler Kompetenzen.

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  • Stell dir eine Stadt vor, in der jedes Dach Strom produziert, jede Batterie mit dem Netz spricht und Algorithmen in Millisekunden entscheiden, wie die Energie optimal verteilt wird. Ein solches digitales Nervensystem aus Datenräumen, KI und Cyber-Resilienz macht unsere Energieversorgung klimaneutral, bezahlbar und sicher. Energieversorgung ist das Rückgrat von Gesellschaft und Industrie. Um die Energiewende zu meistern, müssen wir die nächste Phase der Transformation einleiten.

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  • Mit dem »French-German AI Industry Executives’ Dialogue« setzen Deutschland und Frankreich ein starkes Zeichen für ein souveränes und wettbewerbsfähiges europäisches Ökosystem für Künstliche Intelligenz. Fraunhofer ist Gründungsmitglied der Initiative, der Fraunhofer-Verbund IUK-Technologie agiert als Kernpartner bei der Organisation der übergreifenden deutsch-französischen Dialoge sowie der branchenspezifischen KI-Workshops, die im Herbst 2025 stattfanden. Den Auftakt bildete im Januar 2025 ein Plenardialog in der Französischen Botschaft in Berlin. Im Fokus stand eine gemeinsame Bestandsaufnahme: »Wo steht Europa bei KI – und welche Hebel sind jetzt zu bewegen?«

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  • Wie wird im deutschen Fernsehen über das Thema Klimaschutz gesprochen? Welche Politiker*innen kamen dazu wiederholt zu Wort? Wurde bloß die Stimme eingespielt oder auch das Gesicht gezeigt? Eine vom Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT entwickelte Media Intelligence-Plattform macht solche quantitativen Analysen und Auswertungen von audiovisuellen Berichterstattungen möglich – und das automatisiert und niedrigschwellig.

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  • Deutschland hat endlich ein eigenes Ministerium für Digitales und Staatsmodernisierung. Heißt das, dass unser Land nun digitaler wird und die Verwaltung vernetzt, effizient und leistungsfähig sowie niedrigschwellig und nutzerfreundlich für alle? Also »unkompliziert digital«?

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