Von Embedded zu Cyber-Physical Systems Herausforderungen und Lösungsansätze
»Embedded Systems«, in Geräte und Systeme verschiedenster Art integrierte Computer, haben eines gemeinsam – man sieht sie nicht. Und dennoch sind sie stets zugegen und beeinflussen uns zuhause oder unterwegs, ob mit dem Auto, im Flugzeug oder mit der Bahn, ob im Beruf oder im Privatleben. Der Löwenanteil der Innovationen in der Automobilindustrie, in der Medizintechnik und der Automatisierungstechnik wird durch Embedded Systems erbracht. Viele ursprünglich einmal im Maschinenbau oder in der klassischen Elektrotechnik beheimatete Produktbereiche haben in den letzten zwei Jahrzehnten einen Wandel hin zu Mikroelektronik und Software und damit zu Embedded Systems durchlaufen.
Nun steht die nächste große Veränderung an: Technische Systeme, Informationssysteme, das Internet und deren Umgebung werden ein Ganzes, sogenannte »Cyber-Physical Systems«. Beispiele für solche Systeme sind kritische Infrastrukturen, wie das Smart Grid, Autos und Flugzeuge, die selbständig untereinander und mit der Infrastruktur kommunizieren oder Produktionsanlagen, die verteilt und vernetzt kundenspezifische Wünsche automatisiert von der Bestellung bis zur Lieferung zeitnah erfüllen. Ihr Kern sind Embedded Systems, aber sie enthalten weitere Bestandteile, die neben zusätzlichem Nutzen auch neue Fragen aufwerfen: Ist es sicher, diese Systeme zu benutzen? Stimmt die Leistungsfähigkeit? Wie können solche Systeme über einen langen Zeitraum hinweg gewartet werden? Wo gib es geeignete Stellschrauben für Kosteneinsparungen? Wie können derartig komplizierte Systeme überhaupt zielgerichtet entwickelt werden?
Die beschriebenen Fragestellungen betreffen Systeme vieler unterschiedlicher Disziplinen. Mit dem geplanten Workshop über Cyber-Physical Systems wollen der Fraunhofer IuK-Verbund und die deutsche medienakademie in Kooperation mit der Fraunhofer-Allianz Embedded Systems – ein Zusammenschluss von derzeit 13 Fraunhofer-Instituten mit Schwerpunkten in den Bereichen Software, Mikroelektronik und Maschinenbau/Produktionstechnik – versuchen, Antworten auf diese aktuellen, schwierigen Fragestellungen zu geben.
Zum detailierten Programm der Veranstaltung.
Die Teilnahmegebühr beträgt 390 Euro zzgl. MwSt.
Fraunhofer-IuK-Verbund
Ort:
Berlin
Adresse:
Fraunhofer Forum
Anna-Louisa-Karsch-Str. 2
10178 Berlin
Uhrzeit:
10.00 – 18.00 Uhr
Ansprechpartner:
deutsche medienakademie
Im MediaPark 8
50670 Köln
banic@medienakademie-koeln.de
http://www.medienakademie-koeln.de
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