
Fraunhofer IGD
30.
Januar 2006
Ein freier und unkomplizierter Zugang zum Internet sollte grundsätzlich
für jeden möglich sein. Seit Ende 2005 verpflichtet das Behindertengleichstellungsgesetz
bereits öffentliche Einrichtungen dazu, ihre Webseiten barrierefrei zu
gestalten. Für Unternehmen existiert eine solche Vorschrift noch nicht.
Jedoch kann es auch für Firmen von Interesse sein, den Zugang zu ihren
Internetangeboten so einfach wie möglich zu gestalten. Ein benutzerfreundliches
Handling von Webseiten fördert das positive Image und kann so entscheidende
Wettbewerbsvorteile bieten. Im Rahmen des 4. Kongress für »Barrierefreies
E-Government« widmen sich hochkarätige Experten aus Wirtschaft und
Forschung am 23. März 2006 den Chancen und Herausforderungen des barrierefreien
Internets.
Etwa acht Prozent der deutschen Bundesbevölkerung haben ein Handicap,
das ihnen den Zugang zu Computer und Internet erschwert. Blinde, sehbehinderte
und ältere Internetnutzer lassen sich Webseiten per Software vorlesen.
Auch gehörlose Menschen, die primär über Gebärdensprache
kommunizieren, benötigen eine speziell auf sie zugeschnittene Form der
Internetdarstellung. Für viele dieser Menschen ist das Internet die einzige
Möglichkeit, mit der Außenwelt zu kommunizieren. Um den Bedürfnissen
dieser Menschen gerecht zu werden, müssen entsprechende Internetangebote
geschaffen werden. Zudem sollte sich die Nutzung eines barrierefreien Internets
nicht nur auf den heimischen PC oder Laptop beschränken. Der Zugang sollte
ebenso von unterwegs über Handy oder PDA möglich sein.
Doch wie weit ist die Einführung der Barrierefreiheit tatsächlich
vorangeschritten? Welche Probleme technischer, organisatorischer oder finanzieller
Art gibt es? Inwiefern profitieren Unternehmen von barrierefrei gestalteten
Webseiten und wie wirkt sich das auf ihre Wettbewerbsfähigkeit aus? Wie
gehen andere Länder mit der Barrierefreiheit um? Diese und weitere Fragen
beantwortet der
4. Kongress zum Thema »Barrierefreies E-Government«
Termin: Donnerstag, 23. März 2006
Zeit: 09.30 bis ca. 17.00 Uhr
Ort: Zentrum für Graphische Datenverarbeitung ZGDV,
Fraunhoferstraße 5, 64283 Darmstadt
Detaillierte Informationen zu den Vorträgen sowie ein elektronisches
Anmeldeformular finden Sie im Internet unter: http://www.zgdv.de
oder bei
Hugo Kopanitsak
Zentrum für Graphische Datenverarbeitung
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
Telefon : 06151/155-160
Fax: 06151/155-440
E-Mail: awf@zgdv.de
Ihr
Ansprechpartner für weitere Informationen:
Bernad Lukacin
Fraunhoferstrasse 5
64283 Darmstadt
Germany
Phone: ++49 6151 / 155-146
Fax: ++49 6151 / 155-446 Bernad.Lukacin@inigraphics.net http://www.inigraphics.net/press
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