
Fraunhofer eGovernment Zentrum
06.
März 2003
Nach etwas mehr als einem Jahr seit der Gründung zieht das
Fraunhofer eGovernment Zentrum eine äußerst positive
Bilanz. Der Zusammenschluss von acht Instituten mit z.Tl. sehr unterschiedlichen
Kompetenzen hat in der Praxis die erwarteten Synergien gezeigt:
Das Fraunhofer eGovernment Zentrum hat sich seinen Platz als kompetenter
und wichtiger Partner beim Aufbau von zukunftsorientiertem eGovernment
gesichert. Die zahlreichen Projekte mit Partnern auf Bundes-, Landes-
und Gemeindeebene zeigen, dass die langjährigen Erfahrungen
der einzelnen Institute in Projekten mit der öffentlichen Verwaltung,
die genaue Kenntnis der einzusetzenden Technologien und nicht zuletzt
die Unabhängigkeit von herstellerspezifischen Lösungen
von den Partnern honoriert werden. Mit einer goßen Veranstaltung
wird das Fraunhofer eGovernment Zentrum am 20. Mai 2003 in Berlin
die erste Phase abschließen und gleichzeitig eine neue Stufe
zukunftsweisendem eGovernment, die Skalierung guter Ansätze
in die Fläche, starten.
Das erste Jahr des Fraunhofer eGovernment Zentrums war gekennzeichnet
durch eine Vielzahl breitenwirksamer Aktionen, wie die Teilnahme
an einer Vielzahl von Kongressen, die Verstärkung der Präsenz
in den jeweiligen Regionen - von themenorientierten Tagesveranstaltungen
(Fraunhofer AIS, Fraunhofer FOKUS) bis hin zur Gründung regionaler
eGovernment Kompetenzzentren, wie z.B. am Fraunhofer IAO in Stuttgart.
Andere Institute werden die regionalen Aktivitäten fortführen.
Nachhaltige Wirkung zeigen die Arbeiten des Fraunhofer eGovernment
Zentrums bei der Mitarbeit an der Definition der SAGA Standards,
aber auch die Beteiligung an Projekten wie "Monitoring eGovernment
2002/2003". Neben diesen übergeordneten Aktivitäten
findet parallel die tägliche Arbeit der Institute in den Projekten
auf bundes-, länder- und kommunaler Ebene und mit der Wirtschaft
statt. Zur Zeit bewerben sich Institute des eGovernment Zentrums
mit mehreren Projektanträgen zum Thema eGovernment im Rahmen
von aktuellen Förderprogrammen des BMWA und der EU im Kontext
des 6. Rahmenprogramms.
"In der nächsten Phase des Fraunhofer eGovernment Zentrums
werden wir verstärkt die regionalen Ansätze fördern,
Kooperationen in den Regionen initiieren und gute, übertragbare
Lösungen in die Fläche bringen," skizziert Dr. Michael
Tschichholz, Leiter des Fraunhofer eGovernment Zentrums, die Strategie
der nächsten Zeit. "Es gibt viele gute Ansätze in
den Regionen, es gibt engagierte Politiker und Verwaltungsbeamte.
Es gibt ebenso zahlreiche innovative Unternehmen, die flexibel genug
sind, bedarfsorientiert zukunftsorientierte Lösungen zu entwickeln
bzw. bereits vorhandene anzupassen an andere Rahmenbedingungen.
Das Fraunhofer eGovernment Zentrum kann hier die Rolle des Moderators
eines solchen kooperativen Prozesses übernehmen, kann unabhängig
Bewertungen vornehmen und die eigene Kompetenz in Lösungen
einbringen." Das Fraunhofer eGovernment Zentrum wird sein Selbstverständnis
als relevanter Partner für den Aufbau zukunftssicherer eGovernmentstrukturen
in Deutschland und Europa weiter ausbauen. Dazu bietet das Zentrum
jedem seine Unterstützung und Kooperation an.
Beteiligte Fraunhofer-Institute:
Fraunhofer-Institut für Autonome Intelligente Systeme - AIS,
Sankt Augustin
Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik - FIT,
Sankt Augustin
Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme - FOKUS,
Berlin
Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation
- IAO, Stuttgart
Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering
- IESE,
Kaiserslautern
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung - IGD,
Darmstadt
Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik - ISST,
Dortmund/Berlin
Fraunhofer-Institut für Sichere Telekooperation - SIT, Darmstadt
Ihr
Ansprechpartner für weitere Informationen:
Dr. Michael Tschichholz
Tel +49 (0)30 3463 7215 tschichholz@egov-zentrum.fraunhofer.de
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