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Fraunhofer IIS

27. August 2010

Wer Trends frühzeitig erkennt, hat einen signifikanten Wettbewerbsvorteil. Für den Fraunhofer-Innovationsradar identifizieren und bewerten Experten Marktentwicklungen von RFID-Technologien. Welche Innovationen muss man selbst entwickeln? Welche zukaufen? Sind andere Entwicklerteams schon weiter mit einer Lösung? Was taugen Neuerungen wirklich?

Fragen, die sich Unternehmer und ihre Mitarbeiter täglich stellen. Für die Funktechnologie RFID gibt das Zentrum für Intelligente Objekte ZIO in Nürnberg mit dem Newsletter »Innovationsradar« Antworten. Radio Frequency Identication ist eine Schlüsseltechnologie der Logistik. Etwa für die kontinuierliche Warenverfolgung in Logistik- und Transportunternehmen. Träger des ZIO sind die Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services SCS, das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS und das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML.

»Jeden Monat tauchen Dutzende neue Entwicklungen am Markt auf, gerade auch bei Leittechnologien wie RFID und ihren Anwendungen. Aber nicht alles, was neu ist, ist auch gut«, erklärt Christin Mindt vom Geschäftsfeld 'Markt' der SCS und Leitende Redakteurin des Radars. Seit mehr als drei Jahren nehmen die Forscher sämtliche Innovationen bei RFID, Lokalisierungssystemen, Integrationsplattformen und drahtlosen Sensornetzwerken unter die Lupe. »Das Problem mit Innovationsmeldungen ist, dass die meisten unzuverlässig, da tendenziös sind: Hersteller berichten ebenso wenig wie Berater wirklich unabhängig und neutral über Innovationen, weil sie – berechtigte – Eigeninteressen verfolgen. Bei einem Toaster für 19,50 Euro ist dabei der Schaden für den Käufer überschaubar, bei Smart Objects, zu denen RFID-Lösungen gehören, bewegt er sich jedoch recht schnell im fünfstelligen Bereich«, ergänzt Mindt.

Schutz vor Fehlinvestitionen
Anfangs war das Innovationsradar nur für Technologiehersteller, Anwender und Wissenschaftler bestimmt. Schon in dieser Zielgruppe hatte das Radar viele Nutzer vor Fehlinvestitionen bewahrt und beträchtliche Kosten für die eigene Marktrecherche gespart. Deshalb ist es seit Januar diesen Jahres dem kompletten Fachpublikum von Logistikdienstleisten über Verladern und Herstellern bis hin zu Systemintegratoren zugänglich. Für die vierteljährlich erscheinenden Ausgaben durchforsten die Forscher des IIS und des SCS sämtliche Veröffentlichungen von Medien und Herstellern und besuchen Fachtagungen, Messen und Kongresse. Auf der Suche nach Trends wie zum Beispiel intelligenten Seecontainern, die sich nur von autorisierten Personen öffnen lassen. In Kliniken sollen ebenfalls RFID-Labels die Patientensicherheit erhöhen. Kann ein Handy-Akku, der sich durch Bewegung aufladen lässt, Modell stehen, für energieautarke Funketiketten? »Jede Innovation, die auf den Markt gelangt und diesen Namen verdient, wird von den Wissenschaftlern neutral bewertet und gegebenenfalls sogar im eigenen Labor getestet«, versichert Innovationsradar-Redakteurin Mindt.

Innovationen im Abonnement
Das Innovationsradar des Zentrums für Intelligente Objekte ZIO versorgt Industrievertreter und Wissenschaftler mit wichtigen Informationen über den RFID-Markt und reduziert den internen Aufwand einer komplexen Marktanalyse. Es erscheint als kostenpflichtiges vierteljährliches E-Mail-Abonnement und präsentiert jeweils circa 25 Innovationen, ihre Eigenschaften, Anwendungsmöglichkeiten, Testergebnisse zur Leittechnologie RFID und eine abschließende Beurteilung.


Links zum Thema:
http://www.fraunhofer.de/presse/presseinformationen/2010/08/rfid-innovationsradar.jsp
http://www.scs.fraunhofer.de/pubundbrosch/infomaterial/innovationsradar.jsp
http://www.scs.fraunhofer.de/Images/InnovationsRadar_A4_4S_tcm128-37288_tcm128-37288.pdf

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services SCS
Dipl.-Kff. Christin Mindt
Nordostpark 91/93
90411 Nürnberg
Telefon +49 911 58061-9595
Fax +49 911 58061-9599
christin.mindt@scs.fraunhofer.de



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