
Neben dem globalen Klimawandel ist das nachhaltige Wirtschaften mit Energie und begrenzten Ressourcen, wie Wasser, Gas und Öl, eine der wichtigsten Herausforderungen der Zukunft. Der steigende Anteil regenerativer Energien und die wachsende Anzahl von Kleinerzeugern werden die Energieversorgung auch in Zukunft sichern. Für den wirtschaftlichen und zuverlässigen Betrieb der komplexen Netze aus einer Vielzahl von Versorgern und Verbrauchern ist der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien (IuK) unter einer ganzheitlichen Betrachtung unabdingbar.
Herausforderungen:
Um die Herausforderungen einer ökonomischen, ökologischen, effizienten und sicheren Energieversorgung im liberalisierten Umfeld zu meistern, bedarf es einer geschlossenen Betrachtung des Gesamtsystems der Energieversorgung. Dabei wird neben dem Versorgungsprozess die informations- und kommunikationstechnische Seite ebenso betrachtet wie die Dimension der Geschäftsprozesse und deren Nachhaltigkeit. Dies ermöglicht die Erhöhung der Netzstabilität, eine optimale Einbindung bestehender elektrischer Anlagen und neuer, dezentraler Kleinsterzeuger, die Vermeidung von Netzengpässen, die effiziente Verteilung flukturierender Energieeinspeisungen und die Minimierung der Energiekosten.
Im Störfall erlaubt die intelligente Vernetzung aller Betriebsmittel eine automatische Netzrekonfiguration und damit die Vermeidung von Großstörungen.
Der tiefgreifende Wandel im europäischen Energiesystem, der sich in den nächsten Jahren durch den forcierten Einsatz regenerativer Ressourcen und voranschreitender Marktliberalisierung noch deutlich beschleunigen wird, stellt Versorger und Netzbetreiber gleichermaßen vor gänzlich neue Herausforderungen.
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